Dienstag, 15. November 2011

Rückblick Albert-Schweitzer-Schule Guben


Albert-Schweitzer-Schule in Guben-Rückblick


Klaus-Dieter Voigt, Schulleiter der Albert Schweitzer Förderschule Guben bis 2000


In der DDR war es üblich, dass alle Schulen einen Namen erhalten.
In Guben waren alle Schulen benannt, die großen Politiker waren vergeben.
Nun trat man auch an uns heran,für die Hilfsschule einen Namen auszuwählen.
Dietmar Rittel war Schulleiter und ich arbeitete als Stellvertreter.Wir beide überlegten lange, denn die Persönlichkeit  sollte für einen Hilfsschüler mit Inhalt erfüllt werden können.
 In unserer Bibliothek hatten wir das kleine Buch von Albert Schweitzer "Ein Pelikan erzählt aus seinem Leben".
Dietmar Rittel kam dann auf die Idee, den Namen Schweitzer auszuwählen.
Nun begann der Kampf um das Einverständnis beim Schulamt und bei der Parteikreisleitung. Hermann Ansorge war 1. Sekretär der SED-Kreisleitung, selbst einmal Lehrer, konnte durch Dietmar Rittel überzeugt werden.
Als Schulleiter der Hilfsschule in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben beantragte er beim Albert Schweitzer Komitee in Dresden, dass unsere Schule den Namen "Albert Schweitzer" erhält, mit der Namensehrung und Traditionspflege betraute er mich - so begleitet mich der Namenspatron bis heute.



Hier den ganzen Beitrag lesen

Das Albert-Schweitzer-Lied


Auf Anfragen einiger Lehrerinnen nochmals hier veröffentlicht
Das Albert-Schweitzer-Lied
Text und Musik: Klaus-Dieter Voigt

1.Strophe
Der Doktor Schweitzer fährt hinaus
nach Afrika,weit von zu Haus‘.



2.Strophe
Die Wellblechhütte aufgestellt,
den Urwaldbaum mit Kraft gefällt.

Hütte


3.Strophe
Auf Booten kommen Kranke an,
die Schweitzer pflegen, heilen kann.

 


4.Strophe
Schickt Briefe um den Erdenball,
dankt für die Hilfe überall.

 




Refrain
Er klagt nicht,
müht sich frisch und frei,
seine Tiere sind dabei.
Ja, der Pelikan schaut zu,
Caramba knurrt, gibt keine Ruh‘!
Die Antilope aufgebracht, was wohl der Urwalddoktor macht.


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Sonntag, 6. November 2011

Förderzentrums "Albert Schweitzer" Dresden


Wenn Musik zu Tränen rührt.......
Beeindruckend, das Programm des Förderzentrums "Albert Schweitzer" aus Dresden-Prohlis im Rahmen einer Lehrerfortbildung (Anlaß 50. Jahrestag des Bestehens des Dresdner Freundeskreises im „Haus der Kirche“ am 29.und 30.Oktober 2911 )
Klaus-Dieter Voigt

Ein überzeugender Beweis, dass Namensträgerschulen Albert Schweitzer thematisieren.
Hier zeigt sich, dass man nicht über Vorbilder redet, sondern die innere Ethik vorlebt.
Keine Appelle an die Eltern, keine großen Reden über den "Alten Mann", sondern als Lehrer so handelt, wie ein Mensch handelt, wenn er die "Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben" verinnerlicht hat. An dieser Schule wird vorgelebt, nicht VOR(GE)BILDET . Und es gibt sie wirklich, die  Lehrer( natürlich auch Lehrerinnen und - sie sind auch noch in der Überzahl)., die das tun, von innen heraus..
Sie sprechen nicht, sondern handeln wie im Logo der Schule verzeichnet.
Jedes Lied, jeder Text, jeder Tanz war davon geprägt und die Freude der jungen Mitwirkenden drückte aus, dass sie etwas Schönes für andere tun durften. Sie verzichteten auf TV, Videoplayer, Gameboy, iPad und Internet und das bedeutet schon was und sie, die Schüler tragen ihre Begeisterung weiter,  an die Eltern, Freunde, Großeltern.
Das macht Mühe, kostet große Überzeugungskraft, ich weiß, wovon ich rede.
Es gibt großartige Namensträger in den neuen Bundesländern, in Aue, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Lübben, Dresden, in Weimar und mir fallen sie nicht alle ein, die ebenso wunderschöne Programme gestalten. (Hier einfach mal nachschauen) Ich sah die aufgeregte Direktorin, ich konnte die Kraftanstrengung der Musiklehrerin spüren und ihr Lächeln wahrnehmen, denn sie kann mit Recht stolz sein auf die Schüler, die Pädagogen und Unterstützer.
Ich gratuliere und wünsche mir, dass Sie auch einmal in Weimar auftreten.
Weiter so und ich freue mich über Berichte aus dem Schulleben.


Beeindruckend
Der Chor der Albert-Schweitzer-Förderschule
Dresden-Prohlis bei der Probe.
Foto: D. Voigt
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Hier einige Grundsätze, die sich im Schulprogramm widerspiegeln.

Entnommen aus der Homepage der Schule am 03.11.2011

Schulleitung: 
Frau Burkhardt 
Frau Mantel 
Förderzentrum "Albert Schweitzer" 
Schule zur Lernförderung 
Georg-Palitzsch-Str. 42 
01239 Dresden 
Tel.: 0351/2843006 
Fax: 0351/27277959 

  1. M u s i s c h - ä s t h e t i s c h e E r z i e h u n g
    • Chor
    • Tanzgruppen
    • Theater
    • Basteln, Werken, Reparieren
    • Zeichnen
    • Gestalten (Keramik, Floristik, Schulhausgestaltung)
    • Neigungskurs "Kunst" (Kalendergestaltung)


Unsere Schulphilosophie

Das Leitbild, dem sich das Förderzentrum "Albert Schweitzer" verpflichtet fühlt, ergibt sich aus der Verantwortung gegenüber dem sächsischen Schulgesetz, der Leistungsbeschreibung der Schule zur Lernförderung und unserer Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern.
Unser pädagogisches Handeln wird getragen von der Philosophie
HAB' EHRFURCHT
VOR DEM LEBEN
ALBERT SCHWEITZER

  • Chancen aufzeigen und geben
  • Geduld haben
  • Freude erleben
  • Toleranz üben
  • Verantwortung übernehmen
Wir wollen unseren Schülern Chancen aufzeigen und geben, in dem wir Ihnen helfen, ihre Stärken und Neigungen zu erkennen und diese weiter zu entwickeln.
Wir wollen die Persönlichkeit unserer Schüler stärken, indem wir Leistungen fordern und Erfolge sichtbar machen.
Wir wollen die Schüler zu eigenverantwortlichem Lernen erziehen, indem wir die Leistungsbereitschaft wecken und sie beim Lernen unterstützen und fördern.
Wir wollen, dass unsere Schüler Verantwortung übernehmen, indem wir sie in die Gestaltung des Schullebens einbeziehen.
Wir wollen in einem Haus des Lernens und der Freude ein gutes, harmonisches Arbeitsklima schaffen und zeigen, dass Schule mehr ist als lernen.
Wir wollen in Ruhe lernen und lehren und miteinander fröhlich sein, indem wir Traditionen pflegen und Feste feiern.
Wir wollen durch längere Öffnungszeiten der Schule mehr Zeit für das Lernen, für spezifische Förderangebote und für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen bieten und damit die Familien unterstützen und entlasten.
Wir wollen rücksichtsvoll und respektvoll miteinander umgehen und dabei durch Disziplin und Selbstdisziplin Probleme überwinden, Konflikte lösen.





Samstag, 5. November 2011

Förderzentrum "Albert-Schweitzer" Dresden


Förderzentrum "Albert Schweitzer"

Unsere Schulphilosophie

Das Leitbild, dem sich das Förderzentrum "Albert Schweitzer" verpflichtet fühlt, ergibt sich aus der Verantwortung gegenüber dem sächsischen Schulgesetz, der Leistungsbeschreibung der Schule zur Lernförderung und unserer Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern.
Unser pädagogisches Handeln wird getragen von der Philosophie
-> Albert Schweitzers.

HAB' EHRFURCHT
VOR DEM LEBEN
ALBERT SCHWEITZER

  • Chancen aufzeigen und geben
  • Geduld haben
  • Freude erleben
  • Toleranz üben
  • Verantwortung übernehmen
Wir wollen unseren Schülern Chancen aufzeigen und geben, in dem wir Ihnen helfen, ihre Stärken und Neigungen zu erkennen und diese weiter zu entwickeln.
Wir wollen die Persönlichkeit unserer Schüler stärken, indem wir Leistungen fordern und Erfolge sichtbar machen.
Wir wollen die Schüler zu eigenverantwortlichem Lernen erziehen, indem wir die Leistungsbereitschaft wecken und sie beim Lernen unterstützen und fördern.
Wir wollen, dass unsere Schüler Verantwortung übernehmen, indem wir sie in die Gestaltung des Schullebens einbeziehen.
Wir wollen in einem Haus des Lernens und der Freude ein gutes, harmonisches Arbeitsklima schaffen und zeigen, dass Schule mehr ist als lernen.
Wir wollen in Ruhe lernen und lehren und miteinander fröhlich sein, indem wir Traditionen pflegen und Feste feiern.
Wir wollen durch längere Öffnungszeiten der Schule mehr Zeit für das Lernen, für spezifische Förderangebote und für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen bieten und damit die Familien unterstützen und entlasten.
Wir wollen rücksichtsvoll und respektvoll miteinander umgehen und dabei durch Disziplin und Selbstdisziplin Probleme überwinden, Konflikte lösen.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Albert-Schweitzer-Förderschule Bad Freienwalde


Das Werk Albert Schweitzers lebt
Alfred Ullmann

Seit 45 Jahren trägt die Albert-Schweitzer-Förderschule in Bad Freienwalde diesen verpflichtenden Namen
Mit einem Schreiben vom 19. 6. 1963 bat der damalige Direktor der Schule, Werner Richter, Albert Schweitzer um die Zustimmung, der damaligen Hilfsschule seinen Namen zu verleihen. Albert Schweitzer gab sofort seine Einwilligung. Schuldirektor Werner Richter bedankte sich mit Schreiben vom 29. 7. 1963 und gab der Freude Ausdruck, dass dieser Schule diese hohe Ehre zuteil werden konnte. Er teile Albert Schweitzer weiter mit, dass die offizielle Namensverleihung am 14. Januar 1964 erfolgen wird und versicherte, dass diese Schule den Namen mit Achtung und Ehrfurcht tragen wird.
Am 15. 12. 2008 besuchte der der Minister für Bildung, Jugend und Sport die Schule. Aus dem Förderprogramm des Landes Brandenburg wurden 9000 Euro für ganztags- spezifische Ausstattungsmaßnahmen im Innenbereich und die Neugestaltung des Freizeitbereiches erhalten. Minister Holger Rupprecht stellte fest, dass sich damit die Arbeitsbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer und die Leistungsbereitschaft der Schüler erheblich verbessert haben.





Sonntag, 25. Oktober 2009

Albert-Schweitzer-Grundschule in Weimar




30 Jahre Albert-Schweitzer-Grundschule in Weimar
Beate Lepper


Am 1. September 1979 wurde im neuen Wohngebiet im Westen Weimars die erste Schule eröffnet, die damals eine polytechnische Oberschule war und von Schülern der 1. - 10 Klasse besucht wurde.
1991 erhielt die Schule den Namen „Albert Schweitzer“ und wird seitdem von Grundschülern besucht.
Gegenwärtig gehen 250 Schüler in die Schule, die von 16 Lehrern betreut werden.
Albert Schweitzer ist im gesamten Schulhaus präsent - in der Eingangshalle empfängt die Schüler und Lehrer jeden Tag ein Wandbild, das ein afrikanisches Dorf darstellt - Albert Schweitzer mittendrin. In einer Ausstellung anläßlich des 30-jährigen Jubiläums der Schule werden sehr eindrücklich Arbeiten der Kinder mit dem Namensgeber der Schule verknüpft. Die Lehrerin Brigitte Müller, die auch Mitglied im Albert-Schweitzer-Komitee e.V. ist und deren Liebe nicht nur Albert Schweitzer, sondern auch der Kunst und Gestaltung gilt, hat diese Ausstellung zusammengestellt und läßt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um die Schüler mit dem Gedankengut Albert Schweitzers vertraut zu machen. Ihre Koffer mit Materialien für eine Reise zu Albert Schweitzer sind nur ein Ergebnis ihres Einfallsreichtum - für andere Grundschulen nachahmenswert.
Die Nähe zur Albert-Schweitzer-Gedenkstätte in Weimar ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit der Albert-Schweitzer-Grundschule: regelmäßige Besuche und Zeugnisausgaben in der Gedenkstätte sindselbstverständlich geworden

Freitag, 23. Oktober 2009

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Eisenhüttenstadt


Albert-Schweitzer-Gymnasium

Eisenhüttenstadt

- weltoffene Schule mit Tradition, Sprachkompetenz und naturwissenschaftlichem Profil -






Namensträger vorgestellt

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Eisenhüttenstadt
- eine weltoffene Schule mit Sprachkompetenz und naturwissenschaftlichem Profil -
Das Albert-Schweitzer-Gymnasium ist das einzige Gymnasium in der Stadt. Zur Zeit lernen an der Schule ca. 600 Schülerinnen und Schüler, die von 46 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Das Gymnasium selbst wurde  1991 als „Städtisches Gymnasium“ gründet. Am 30. 10. 1996 erhält es den verpflichtenden Namen „Albert-Schweitzer-Gymnasium“. Die Namensgebung erfolgte im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog und des Ministerpräsidenten Manfred Stolpe. Aus einer Vielzahl von Namensvorschlägen wurde von den Schülerinnen und Schülern der Name „Albert-Schweitzer-Gymnasium“ ganz bewusst ausgewählt.
Im Schulalltag arbeitet das Gymnasium nach den Ideen von Albert Schweitzer, seiner Lebensphilosophie und seinem Engagement. Wir pflegen freundschaftliche Kontakte zu zahlreichen Schulen im Ausland (z. B. in Frankreich, Schweden und Litauen) und sind an internationalen Schüleraustauschprogrammen  beteiligt. Gemeinsam mit dem Verein Futura „Zukunft fürAfrika“ unterstützen wir den Aufbau einer Schule in Gambia.
Das Albert-Schweitzer-Gymnasium ist eine von 35 Schulen des Landes Brandenburg mit spezieller Begabtenförderung ab Klasse 5, bei uns mit einer fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Profilbildung, die durch ein bilinguales Angebot ergänzt wird. Ansonsten hält das Albert-Schweitzer-Gymnasium ein umfangreiches Fächerangebot vor, u. a. mit Leistungskursangeboten in allen 3 Naturwissenschaften. Die Vielzahl von Angeboten setzt sich in der breiten Palette von Kursen, Arbeitsgemeinschaften und verschiedene Freizeitaktivitäten fort. Mit einem speziellen Programm zur gewaltfreien Konfliktbewältigung helfen wir unseren Kindern und Jugendlichen., sich auch in schwierigen Situationen zurechtzufinden.
Gemeinsame Projekte und umfangreiche Kontakte zu Universitäten, Hochschulen, Fachschulen und Unternehmen tragen zu einer erfolgversprechenden Perspektive nach dem Abitur bei. Die besten Abiturientinnen und Abiturienten erhalten den Albert-Schweitzer-Preis. Dieser Preis wird vom Förderverein der Schule gestiftet. Der Förderverein ehrt damit ausgezeichnete Leistungen und gesellschaftliches Engagement der Schülerinnen und Schüler.
Alle Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Ausbildung am Albert-Schweitzer-Gymnasium entscheiden, erhalten in der ersten Schulwoche umfassende Informationen zum Leben und Wirken von Albert Schweitzer. Des Weiteren befassen sich bestimmte Fächergruppen ganz gezielt mit der Arbeit und dem Vermächtnis von Albert-Schweitzer (z. B. Biologie, Musik, Geschichte, Kunst).
Seit Mai 2009 kann in unserem Schulgelände eine Albert-Schweitzer-Ausstellung besichtigt werden – eine Dauerleihgabe des Niederlausitzer Albert-Schweitzer-Freundeskreises. Die Ausstellung vermittelt unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch den Gästen unseresHauses, ein umfassendes und anschauliches Bild von Albert Schweitzer.
R. Görlitz