Samstag, 25. Februar 2012

Historische Filmaufnahme

Die Namensgebung "Albert-Schweitzer-Schule"
1972
Der Film wurde von Klaus-Dieter Voigt mit einer 8mm Kamera aufgenommen und 2012 digitalisiert. 
Vollbildmodus: Unten rechts im Film klicken


Freitag, 17. Februar 2012

Schule mit Courage

 

 

Schule mit Courage

Quelle: http://www.teachersnews.net/index.php

 http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/regionales/024735.php


[Brandenburg] Albert-Schweitzer-Schule Bad Freienwalde (Oder) wird 51

*Schule ohne Rassismus * Schule mit Courage* Koordinator des *Toleranten Brandenburg*, Bildungsstaatssekretär Jungkamp, begrüßt das Engagement der Schule
Die  Albert-Schweitzer-Schule, Förderschule *Lernen*, in Bad Freienwalde (Land-kreis Märkisch-Oderland) hat heute als 51. Schule im Land Brandenburg den Titel *Schule ohne Rassismus * Schule mit Courage* erhalten. Der Koordinator des Handlungskonzepts *Tolerantes Brandenburg* der Landesregierung, Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp, begrüßt den Entschluss der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer, Zivilcourage zu zeigen und ihrer Schule ein neues Profil zu geben. *Das zeigt, dass sich junge Menschen für ihr demokratisches Umfeld interessieren und das Leben in der Schule mitgestalten wollen. Ich freue mich, dass es im Land Brandenburg schon mehr als 50 *Schulen ohne Rassismus * Schulen mit Courage* gibt und es stetig mehr werden.*

Die Idee einer *Schule ohne Rassismus * Schule mit Courage* wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien 1988 von Schülerinnen und Schülern sowie Jugendarbeitern in Belgien entwickelt und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern verbreitet. Allein in Deutschland tragen inzwischen mehr als 1.000 Schulen diesen Titel und werden dabei bundesweit vom Verein *Aktion Courage* unterstützt. Im Land Brandenburg koordinieren die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Brandenburg) das Projekt *Schulen ohne Rassismus * Schule mit Courage*. Der Titel wird hier seit 1998 vergeben.

Die Voraussetzungen zum Erwerb des Titels sind: *    Mindestens 70 Prozent aller Angehörigen einer Schule (Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen, Sekretärinnen, Hausmeister etc.) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und nachhaltige Aktionen durchzuführen. *    Mindestens ein Mal pro Jahr wird ein Projekt zum Thema *Diskriminierung* entwickelt, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen. *    Schulen ohne Rassismus müssen eine Patin oder einen Paten gewinnen, die oder der das Projekt begleitet und unterstützt.

Für die Patenschaft an der Albert-Schweitzer-Schule konnten der Klarinettist Giora Feidmann und der Fußballer Fabian Lustenberger von Hertha BSC gewonnen werden

Donnerstag, 16. Februar 2012

Albert-Schweitzer-Schule in Bad Freienwalde



Von: "Alfred Ullmann" 
Datum: 14. Februar 2012 09:00:47 MEZ


Zeitungsbeitrag der
Märkischen Oderzeitung zur Auszeichnung
der Schule am 13. 2. 2012.


Montag, 13. Februar 2012

Albert-Schweitzer-Schule Öhringen

Aufgesucht im Internet

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Albert-Schweitzer-Schule Öhringen

Am 02.05.1963 gab Albert Schweitzer die Zustimmung, der Schule in Öhringen seinen Namen zu verleihen.
Diese beiden Dokumente sind auf der Homepage  der Schule zu finden.

Seit Mai 2009 ist diese Schule eine  „Förderschule mit ergänzendem Angebot".


Zugriff am (13.02.2012)
http://www.lambarene.de/index.php?page=sonderpaedagogischer-dienst




Dienstag, 7. Februar 2012

Schule und Lernen: Förderschule in Guben aufgelöst

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Schule und Lernen: Förderschule in Guben aufgelöst


Man hat einer Schule die Seele genommen.
Zur Umsiedlung der Allgemeinen Förderschule "Albert Schweitzer" Guben nach Forst
Aus dem Bericht des Bürgermeisters aus Forst zur 17. Stadtverordnetenversammlung am 22.09.2006
Mit der Fertigstellung der Sanierung und Modernisierung der Gebäude der Grundschule Nordstadt am Standort Frankfurter Straße wurde der Standort Pestalozziplatz freigezogen. Mit der Entscheidung des Kreistages am 13.09.2006 ist die langfristige Nachnutzung gesichert. Die Förderschule Guben wird bereits nach den Herbstferien nach Forst umziehen und die Förderschule Forst, die bisher in Groß Schacksdorf untergebracht war, wird ab dem Schuljahr 2007/2008 den Unterricht in Forst aufnehmen.
Bei meinem ersten Besuch in der neuen Einrichtung in Forst wurde mir in wenigen Augenblicken klar, Tränen und bedrücktes Schweigen der Lehrerinnen sagten alles aus:
Mit der „Zwangsumsiedlung" hat man der Schule die Seele genommen. Die Schüler hatten in der Albert- Schweitzer-Schule Guben ein zu Hause. Sie hatten sich wohnlich eingerichtet, die Schulwege waren in der Regel kurz und die Kontaktaufnahme zu den Eltern war immer gegeben.
Nun plötzlich sollen sie in eine fremde Stadt und in ein anderes Gebäude.
Es ist verständlich, dass die Schüler die Stadt und dieses Schulgebäude so schwer annehmen.
Wie soll man Schülern verständlich machen, was selbst Erwachsene nicht verstehen.
Nur aus ökonomischen Zwängen eine gewachsene soziale Struktur zu zerstören, ist unverzeihlich.
Die Forster Schule strahlt eine Kälte aus, die sich auf alle auswirkt.
Breite Steinstufen im sehr hohen Treppenhaus, hohe Wände, unpraktische Pendeltüren in den Fluren, die Toiletten im Keller, eine Mauer um den Schulhof, kein Grün, keine Rückzugsmöglichkeit.
Lehrer und Schüler müssen täglich mit dem Bus nach Forst fahren.
Gerade die schon vielseitig Benachteiligten verlieren wieder ein Stück Sicherheit. Zusätzliche Belastungen verarbeiten sie schwer. In Deutschland klagt man, dass die Schüler immer komplizierter werden und Aggressionen gegen die Schule aufbauen. Wenn man es so macht, dann ist das begreiflich, wenn Schüler in Wut geraten und Fehlreaktionen zeigen. Das kann eine Lehrerschaft einfach nicht kontrollieren. Alle Kolleginnen und Kollegen fühlen sich diesbezüglich überfordert. Das bestätigt, was ich am 13. 12. 2006 in der süddeutschen Zeitung las: 60 Prozent der Lehrer stehen kurz vor dem psychischen und physischen Kollaps. Sie verausgaben sich exzessiv oder haben schon resigniert. Lehrer in Deutschland sehen sich durch ihren Beruf zunehmenden gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, vor denen sie besser geschützt werden müssen. Dies ist das Fazit einer großangelegten Lehrer-Studie, deren abschließender Teil am Dienstag vorgestellt wurde. Dabei forderten der Deutsche Beamtenbund und die ihm angeschlossenen Lehrerverbände die Schulpolitiker, aber auch die Pädagogen selbst zu mehr Vorsorge und Gesundheitsförderung auf. "Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen weisen Lehrer mit Abstand die problematischste Situation und die größten psychischen Belastungen auf", sagte der Potsdamer Psychologieprofessor Uwe Schaarschmidt, der im Auftrag des Beamtenbundes und der Lehrerverbände seit 2000 mehr als 16.000 Lehrer befragt und ihren Berufsalltag mit dem anderer Professionen verglichen hatte.
Mit Umsetzungsanträgen wird das Schulamt rechnen müssen- und es ist für mich nachvollziehbar.
Ich kann es mir nicht vorstellen, was im nächsten Jahr ablaufen soll, wenn plötzlich Lehrer und Schüler der Forster Förderschule dazustoßen, denn dann muss wieder alles umstrukturiert werden, die Schüler kommen nicht zur Ruhe. Gerade für diese ohnehin benachteiligten Kinder ist Kontinuität und eine stabiles Umfeld zwingend notwendig und Voraussetzung für erfolgreiches Lernen; für die Lehrer sind das wieder zusätzliche Belastungen und neue Probleme.
Klaus- Dieter Voigt
ehemaliger Schulleiter der Allgemeinen Förderschule "Albert Schweitzer" in Guben bis zum Jahr 2000


Brief von Max Caulet an die Albert Schweitzer Hilfsschule in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben

Übersetzt von Frau Dr. Stier

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Brief von Max Caulet an die Albert Schweitzer Hilfsschule in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben

Lambarene, den 3. Dezember 1981

 

Sehr geehrter Herr Direktor,

wir haben Ihren Brief vom 30. Oktober erhalten, in dem Sie Ihr Interesse am Werk von Dr. Albert Schweitzer in Lambarene bekundet haben.

Wir danken Ihnen dafür und ebenso für den Wunsch der Lehrer und Schüler Ihrer Schule, das Spital materiell zu unterstützen.

Gleichzeitig möchten wir Sie darüber informieren, dass wir im Spital eine Schule gebaut haben. Wir haben zwei Klassen, in denen 90 Schüler von 6 bis 8 Jahren lernen. Die Lehrer sind Gabuner; sie sind von der Evangelischen Schule Gabuns berufen worden. Wir haben jedoch große Probleme bei der Einrichtung der Schule.

Wir wären deshalb sehr froh, wenn Ihre Schule uns bei der Ausstattung helfen würde. Schicken Sie bitte keine Bücher, aber wenn möglich Ventilatoren und Feldbetten.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und übermitteln Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Schülern die brüderlichen und herzlichsten Grüße des Personals des Spitals und des Schulzentrums Albert Schweitzer.

Max Caulet

Präsident